Teneriffa

Eine Insel mit zwei Bergen… Teneriffa hat eigentlich nur einen, eigentlich besteht Teneriffa nur aus Berg. Und hier fängt die große Faszination auch an – jedenfalls für Motorradfahrer.

Wie die vier Jahreszeiten wechselt Teneriffa sein Gesicht.
Wenn es im Norden regnet, nieselt oder frisch ist, ab in den sprichwörtlichen Süden. Meist sind dort keine Wolken und Regen nur von weit, weit weg. Außerdem hat es leicht 3 – 5 Grad wärmer! Und das zählt im Januar schon gewaltig. Ob 13 oder 18 Grad, schattig oder sonnig, ist ein Unterschied von 60 Minuten mit dem Moto. Und fahren will man ja sowieso.

Ob der Tide mit seinem grandiosen Panorama in luftigen Höhen über der Wolkengrenze, dem Gebirge rund um Masca mit so vielen Serpentinen wie in Italien oder dem Regenwald in La Mercedes/Anaga. Landschaftliche Vielfalt gibt es auf Teneriffa zur Genüge. Die zu erkunden geht mit dem Motorrad super.

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Masca
Im Westen von Teneriffa liegt Masca. Das Teno-Gebirge könnte mit seinen schroffen Felsen und den vielen Serpentinen auch direkt in Italien liegen. Tut es aber nicht. Denn im Januar sind fast alle Pässe Italiens gesperrt. Deshalb sind wir ja hier auf Teneriffa. Angenehme 15 – 18 Grad sind in der dritten Januar-Woche eine wohltat zum kalten Norddeutschland.

So viele Kurven und Kehren, so viel Panorama, so viele Punkte. Das Teno-Gebirge ist ein absoluter Traum für Motorradfahrer. Ausgezeichnete Straßen mit sehr griffigem Straßenbelag und absolut zuvorkommende Autofahrer bieten einen lange nicht mehr dagewesenen Fahrspaß. Alleine für diese Region werde ich wieder Teneriffa besuchen.

Las Mercedes / Anaga
Auf der Ostseite von Teneriffa liegt das Anaga-Gebirge. Die Waldgebiete um Las Mercedes sind dicht, urwüchsig und haben teilweise den Charme eines kleinen Regenwaldes. Oft fährt man hier durch von Baumkronen gebildete Tunnel. Ständig wabert Nebel – ach nein Wolken – über Straßen, Berghänge und tauchen den Asphalt unter uns in taubenetzte Abschnitte.
Richtig dicke Baumriesen säumen ab und zu die Straßenränder und man kommt sich vor, als sei man in San Francisco bei den Mammutbäumen.

Teide
3718 Meter reckt der Vulkan Teide sich in den Himmel. Da das Namensschild meiner Kawasaki auf den gleichen Namen hört, fahren wir schon früh morgens los zum Teide. Von Peuerto de la Cruz winden wir uns über kleine  Straßen und Dörfer dem Teide entgegen. Wir sind heute sehr, sehr froh unsere komplette Moto-Ausrüstung mitgenommen zu haben. Es wird frostig. Mit jedem Höhenmeter ein wenig mehr. Winter- statt der Sommerhandschuhe wären jetzt echt optimaler gewesen! Mitten in den Wolken ist dann Schluss. Die Straße wird für Motorradfahrer gesperrt. Großflächige Eisflächen von 2 bis 4 qm auf dem Asphalt erinnern uns daran, dass Januar ist.
2 Tage später versuchen wir es erneut den Teide zu besteigen. Dieses Mal allerdings von der westlichen Seite. Hier gelangen wir ohne große Probleme auf den Teide. Ein unendlich schönes Panorama erwartet uns dort.

La Jaca
Auch mit dem Motorrad und im Winter kann Strandurlaub schön sein. Hier waren wir in La Jaca. Einem kleinen Ort mit einer wundervollen Bucht für uns alleine.

Fazit
Insgesamt war das eine pickepacke volle Woche auf Teneriffa. Abwechslungsreich zum fahren mit unglaublich vielen Kurven und Kehren. Wir können Teneriffa als Motorrad-Eldorado jedem guten Herzens empfehlen. Egal ob Sommer oder Winter. Wir sind beide so von Teneriffa angetan, dass wir auf jeden Fall wieder hier im Januar/Februar wieder herkommen werden.

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