London-Wakeman Tour

Das Angenehme mit dem angenehmen verbinden

Das mit den Live Konzerten gestaltet sich immer schwieriger im Alter. Die einstigen Musikhelden von früher treten kaum noch auf oder sind schon verstorben. Man selber ist ja auch nicht mehr der frischeste. Yes-Keyboarder Rick Wakeman wollte zum 45 jährigen Jubiläum von „Journey to the centre of the earth) und seinem 70. Geburtstag ein Konzert geben. Natürlich in London. Warum das Angenehme nicht mit dem angenehmen verbinden?
Mal eben mit dem Moped zum Rick Wakeman Konzert in die London’s Royal Festival Hall? Das ganze mit einen kleinen Abstecher nach Portland. Da nehmen wir uns doch mal einfach 6 Tage.

Bremen – Dünkirchen.
Nur wenig Zeit insgesamt zur Verfügung. Und die wenige Zeit wollte ich natürlich in England nutzen. Also an einem Tag von Bremen nach Frankreich zur DFDS Fähre. 670 km. Das geht nur über die BAB.
Für einen Autobahn rutsch war das alles super. Allerdings ärgerlich, wenn man 7 km vor dem Ziel in einen 15 Minuten Stau auf der BAB gerät und es dann 5 Minuten Kübelweise Wasser aus dem Himmel gießt. Nach 50 Sekunden spürte ich wie es in jede Ritze der Wetter/Wasser/Klammotte lief. Nach 5 Minuten war alles vorbei. Schuhe, Hose, Funktionsunterwäsche hatten aufgegeben und meldeten „Land unter“. Preisfrage: „Woran erkennt man das Hotelzimmer eines Motorrad-Fahrers?“

Woran erkennt man das Hotelzimmer eines Motorrad-Fahrers? Am Trocknungszustand!

In Dünkirchen kann ich das Fisch Restaurant La Halle sehr empfehlen. Wirklich frischen Fisch und Austern zu günstigen Preisen.

Austern – entweder man mag sie oder eben nicht.

London

Mit der DFDS Fähre morgens um 10.00 Uhr bis Dover. Zwei Stunden Fahrtzeit werden durch die Zeitverschiebung nur zu einer. Ankunft um 11. 00 Uhr Ortszeit.

Das Schiff auf der Fähre

Das schöne am Reisen ist: Man lernt viele Menschen kennen. Das schöne am Motorradreisen ist: Man kommt noch schneller mit anderen (Motorrad) Mitmenschen ins Gespräch. So z.B. Sepp aus dem Allgäu. Er und sein Freund wollten weiter bis Schottland. Sind dafür vom Allgäu in einem Rutsch über Nacht bis Dünkirchen gefahren. Und das für eine Woche Highlands. Respekt.

In London zuerst die Foto Stationen mit dem Moto angefahren: London Bridge, Buckingham Palace, Abbey Road usw. Westminster und Big Ben waren zwar wegen Bauarbeiten verhüllt, taugten aber dann doch als Hintergrundmotiv für das Moped. 🙂

Vor dem wohl berühmtesten Zebrastreifen der Welt

Dann zu den Southbanks und dort dann zur Royal Festival Hall: der eigentlichen Anlass dieses Kurztrips. Das Konzert von Rick Wakeman: Journey to the centre of the earth.

Journey 2019

Southbanks: Dieses Mal war nicht nur der Weg das Ziel der Reise

Am nächsten Vormittag noch einige Hot Spots in London besuchen. Mopeds sind schnell, wendig und erlauben es auch mal kurz hinter eine Absperrung zu huschen um ein Foto zu platzieren. Hier mal kurz bei der Queen vorbeigeschaut.

Da staunten sogar die asiatischen Touristen

 

Stonehenge – Durdle Door – Portland

Bevor die Beppos kamen, ging es weiter. Noch kurz über die Tower Bridge in Richtung Salisbury. Je näher man der Gegend um Salisbury kommt, um so mehr kommt einem das Lied „Salisbury Hill“ von Peter Gabriel in den Kopf. „Climbing up on Salisbury Hills“ klingt es noch in meinem Kopf, als ich plötzlich ein Schild sehe „The Worlds End“

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Gewendet und sehr spontan wird beim „The Worlds End“ eine Rast eingelegt. Auch wenn es sich nicht um das Film Original handelt: Das kleine Bier war trotzdem lecker 🙂

Stonehenge – von der Nebenstrasse ist der Blick kostenlos und trotzdem nahe genug.

Klar, auch wenn man schon einige Male da war – wenn mann schon in der Gegend ist: Stonehenge ist ein Fotomotiv. Dieses Mal aber nur von der Nebenstrasse. Viele hüpfen über den kleinen Zaun und sparen sich so das Eintrittsgeld, ich spare mir sogar das hüpfen und mache das Foto einfach da.

Durdle Door

Es war Sonntag, schönstes Wetter, dementsprechend nur mit perspektivischen Tricks fast menschenleer. es war rappel voll. Ansonsten war es ein sehr schöner Sight See Punkt. Gerne wieder, nur dann in der Woche.

Isle of Portland

Die Isle of Portland liegt in der Nähe von Dorset und ist keine Insel, sondern nur eine Halbinsel. Als Teil der Jurrasic Coast lohnt sich auch hier der Besuch.20190714_185035.jpg

Entlang der Küste gibt es sehr viele Fischläden, Restaurants oder Oyster-Bars. Frischer Fisch ist sehr günstig und immer lecker angerichtet.20190714_200549.jpg

Wie immer: Reisen macht viel Spaß und bei dieser war tatsächlich Ziel und Weg der Reise gleichberechtigt. Süd-England ist gerade auch von den Wegen, der Landschaft und den Menschen eine Reise wert und auch nicht wirklich weit weg. 2 Stunden Fahrt mit der Fähre (Hin- und Rückfahrt für 54 Euro) sind ertragbar und erholsam.
2020 ist dann mal wieder Schottland dran.

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